Krise bei Arbeitsrechts- & Complianceverstössen

Das Nichteinhalten von Gesetzen und Richtlinien und andere Compliance-Verstöße können für Unternehmen und Mitarbeiter fatale Folgen haben. Da drohen Bußgelder in Millionenhöhe, Haftstrafen, langwierige Gerichts- oder Kartellverfahren und vieles mehr – bis hin zu existenzgefährdenden Schadenersatzansprüchen oder Image-, Reputations- und Markenkrisen. Denn die Regulierungswut und das Gesetzesdickicht in der Wirtschaft steigen, vermeintliche Skandale stehen schnell im Licht der Medien und der Öffentlichkeit. Compliance, also das Befolgen von staatlichen wie auch selbst auferlegten Regeln und Normen im ökonomischen Handeln, wird deshalb zu Recht immer mehr institutionalisiert und zusammen mit Corporate Governance- und Risikomanagement-Maßnahmen professionalisiert. Kartell- und Preisabsprachen, Lustreisen, Bestechung und Korruption, Umetickettierungen und Falschangaben, Tierquälerei, Datenschutzverstöße und vieles mehr gilt es, im Unternehmen im Rahmen der Krisenprävention von vornherein zu verhindern.

Auch im arbeitsrechtlichen Bereich können solche Compliance-Risiken auftreten: Unterwanderung des Mindestlohns, schlechte Arbeitsbedingungen, ausstehende Löhne und Gehälter, überzogene Arbeitszeiten. In vielen, vor allem großen Unternehmen sind deshalb ganze Abteilungen nur für Compliance zuständig oder zumindest etliche Mitarbeiter vorzufinden, die sich in ihren jeweiligen Arbeitsbereichen um Regelkonformität kümmern. Doch noch immer herrscht in etlichen Betrieben zu wenig Bewusstsein für die Gefahren aus Verstößen gegen die Compliance. Kommunikatoren und Juristen können sowohl in der Krise, also bei bereits erfolgten Compliance-Verstößen, professionell unterstützen wie auch schon im Vorfeld die Prävention ausbauen und das Bewusstsein von Mitarbeitern und Management schärfen helfen.

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Coaching Day: Compliance und Krisenkommunikation

01. September 2016 Für den Bundesverband der Compliance Manager (BCM) veranstaltet Engel & Zimmermann am Freitag, 14. Oktober, einen Coaching Day zum Thema „Compliance und Krisenkommunikation“. Das Seminar findet von 9 bis 14 Uhr in den Agenturräumen in Gauting bei München statt. Sybille Geitel, Vorstand der Engel & Zimmermann AG, und Senior-Berater Dr. Matthias Glötzner vermitteln den Teilnehmern ein Bewusstsein für die kommunikative Seite von Compliance-Krisen. Sie können sich infolge des Kurz-Seminars im Krisenfall besser mit den PR-Verantwortlichen abstimmen, weil sie sich der grundlegenden Gesetzmäßigkeiten und Erfordernisse gewahr sind, die aus PR-Sicht bestehen.

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Gastbeitrag im Compliance Manager: Mit Krisen-PR Reputation schützen

06. April 2016. Ab der richtigen Fallhöhe ist Unternehmen, die in eine Compliance-Krise geraten sind, die mediale Aufmerksamkeit so gut wie sicher, der Reputationsschaden quasi gewiss. Mit einer durchdachten Kommunikationsstrategie kann man der Krise jedoch vorbeugen oder sie im besten Fall wieder unter Kontrolle bringen. Im Gastbeitrag für den Compliance Manager gibt Dr. Matthias Glötzner, Senior-Berater bei Engel & Zimmermann, wertvolle Hinweise, damit aus der Compliance-Krise nicht auch eine Kommunikationskrise wird.

 

Den gesamten Beitrag finden Sie hier.

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D&O-Versicherung: Sicherheitsnetz für Reputationskrisen

Foto Dr. Fassbach24. November 2016. Den Anteil der Marke am Unternehmenserfolg taxieren deutsche Unternehmen auf mehr als 50 Prozent (Quelle: Markenstudie PwC). Wer sich diesen Wert vergegenwärtigt, erkennt, dass Reputation eine hohes Gut ist, das durch eine zielgerichtete Krisenkommunikation bestmöglich geschützt werden muss. Reputationsschäden für Unternehmen und Manager drohen insbesondere in medienwirksamen D&O-Schadenfällen. D&O-Versicherungen übernehmen dabei die Kosten für die Krisen-PR der Manager. Aber auch die Unternehmen sind schutzbedürftig. Rechtsanwalt Dr. Burkhard Fassbach erklärt, was es mit diesem Versicherungsmodell auf sich hat.

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Fachbeitrag: Warum der Mittelstand Compliance als strategisches Thema begreifen muss

12. November 2015. Engel & Zimmermann hat das Deutsche Institut für Compliance e.V. (DICO) bei der Fachpressearbeit unterstützt. Der Beitrag von DICO-Vorstand Meinhard Remberg, der jetzt in den VDI-Nachrichten erschienen ist, dreht sich um die Bedeutung von Compliance im Mittelstand, insbesondere für den weltweit tätigen Maschinen- und Anlagenbau. Rembergs Fazit: Die grundsätzliche Erkenntnis, sich mit dem Thema Compliance ernsthaft zu beschäftigen, ist im Mittelstand mehrheitlich vorhanden. Die konsequente Umsetzung bleibt hinter dieser Einsicht allerdings (noch) zurück.

http://www.vdi-nachrichten.com/Technik-Gesellschaft/Wer-selbst-beluegt-aendern

 

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CMS Compliance-Barometer 2015: Professionalisierung und Akzeptanz von Compliance noch ausbaufähig

14. August 2015. Obwohl durch Compliance-Verstöße wie Kartellabsprachen, Korruption, Ausschweifungen oder Datenmissbrauch vielfältige juristische, wirtschaftliche und nicht zuletzt auch reputationsgefährdende Folgen drohen, haben noch längst nicht alle Unternehmen das Thema Compliance ausreichend professionalisiert und die Risiken realistisch im Blick. Gerade aus Sicht von Krisenexperten ist das absolut nicht nachvollziehbar. Wie das erstmals aufgelegte „Compliance-Barometer“ der Wirtschaftskanzlei CMS herausgefunden hat, gibt es noch deutliche Defizite bei Organisation, Einschätzung der Herausforderungen und der gelebten Compliance-Kultur in großen deutschen Unternehmen. Der Durchdringungs-Index für Compliance erreicht insgesamt nur 64 von 100 möglichen Zählern.

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Studie: Kartellabsprachen meist vom Vorstand toleriert

3. Juni 2015. Unter Generalverdacht bei Kartellen steht nicht zu Unrecht der Vertrieb. Dass es damit aber noch nicht getan ist, weist jetzt der Compliance Manager nach. Das Fachmedium hat Kartelle der vergangenen zehn Jahre analysiert und gelangt zu dem Schluss: An insgesamt 59 untersuchten Kartellen waren in 42 Fällen auch die Geschäftsführung bzw. die Vorstände beteiligt. Da genau diese Hierarchieebene bei der internen Kommunikation von Compliance-Richtlinien meist außen vor blieb, müssen umso mehr Lösungen gefunden, um dieses Risiko zu minimieren. Auch für die Kommunikation im Krisenfall ist es von entscheidender Bedeutung, ob die Führungsebene die Kartellabsprachen toleriert oder gar aktiv gefördert hat.

 

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Jury ermittelt die Top-Kanzleien für Compliance

31. März 2015. In ihrer aktuellen Ausgabe 14/2015 veröffentlicht die WirtschaftsWoche eine Liste der 25 Top-Kanzleien für Compliance. Ausgewählt wurden die Sozietäten und spezialisierten Anwälte von einer fünfköpfigen Jury. Zu ihr gehörte auch Manuela Mackert, Chief Compliance Officer der Deutschen Telekom. Zudem ist sie Vorstandssprecherin des DICO – Deutsches Institut für Compliance e.V., das von Engel & Zimmermann in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit betreut wird. Auch zu den ermittelten Top-Anwälten zählen Mitglieder des DICO: Dr. Christoph Hauschka von PwC Legal und Prof. Dr. Alfred Dierlamm von Dierlamm Rechtsanwälte haben sich im Auswahlprozess erfolgreich behauptet. Engel & Zimmermann hat mit diversen von der WirtschaftsWoche ausgezeichneten Kanzleien bei Krisen und Compliance-Fällen bereits zusammengearbeitet, insbesondere mit CMS Hasche Sigle, Glade Michael Wirtz und Hogan Lovells.

 

In einem weiteren Beitrag verweist das Magazin auf das unzureichende Compliance-Management insbesondere bei Mittelständlern. Viele Angestellte würden den Begriff gar nicht kennen oder nur locker damit umgehen. Fazit: „Um Compliance-Systeme kommen Mittelständler in Zukunft immer weniger herum. Ob Geldgeber oder neue Gesellschafter, sie alle sind durch die Skandale der vergangenen Jahre gewarnt.“

Krise-Durch Medienkrise

Du sollst nicht lügen …

20. Februar 2015. … zumindest nicht gegenüber der Presse. Auf diese Erkenntnis verständigten sich jetzt führende Compliance-Officer deutscher Großkonzerne. In einem bemerkenswerten „Kodex für die Medienarbeit von Unternehmen“ verlangt der Arbeitskreis Corporate Compliance im Umgang mit Medien, insbesondere beim Kontakt mit Journalisten und bei der Anzeigenbuchung, Wahrhaftigkeit, Wahrung der Unabhängigkeit sowie die Trennung von Redaktion von Werbung.

 

Demnach dürfen Unternehmen nicht einzelne Medien oder Journalisten wegen einer früheren oder zu erwartenden kritischen Berichterstattung von allgemeinen Presseterminen ausschließen. Auch verwahrt man sich gegen Beiträge, die Mitarbeiter in Foren, Bewertungsportalen oder Blogs hinterlassen, ohne diese als Unternehmensäußerung kenntlich zu machen.

 

Wichtiges Detail: Diese Forderungen sollen auch für Dritte gelten, die von den Firmen im Rahmen der Medienarbeit beauftragt wurde!

Krise-Durch Krisenpravention

Erfolgreiche Korruptionsprävention für den Mittelstand

Titelbild Leitfaden Korruptionsprävention12. Januar 2015. Viele Mittelständler befürchten hohe Kosten für eine wirksame Prävention von Compliance-Fällen: ein Trugschluss. Teuer wird es vielmehr ohne Compliance-Management, z.B. durch höhere Haftungsrisiken. Zu den häufigsten Ursachen von Unternehmenskrisen gehören Bestechungs-fälle. Wie Mittelständler vorbeugen können, zeigt der neu erschienene Sammelband „Korruptionsprävention“ der Herausgeber DICO – Deutsches Institut für Compliance e.V. und Deutsches Global Compact Netzwerk. Interessierte können die Publikation kostenfrei per Mail an kai.fain@dico-ev.de anfordern.

 

Zur schnellen Übersicht finden Sie eine Summary des Leitfadens hier.

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Veranstaltung: Lebensmittelrechtliche Compliance – Fresenius-Fachtagung mit Intensiv-Workshop am 5. und 6. November in Köln

6. Oktober 2013. Welche Verantwortung müssen Lebensmittelunternehmer übernehmen?
Welche Informationspflichten bestehen und wie sieht eine mögliche Kommunikationsstrategie bei einer Compliance-Krise aus? Diese und weitere Fragen wird ein hochkarätiges Expertenteam mit den Teilnehmern diskutieren und in mehreren Workshops intensiv behandeln. Workshop-Leiterin wird Sybille Geitel von Engel & Zimmermann sein.

Den Veranstaltungsflyer zum Download finden Sie hier.