Krisenprävention & Krisenmanagement

Im Rahmen einer professionellen kommunikativen Begleitung einer Krise oder krisenhaften Situation in Unternehmen und Institutionen kommt der Krisenprävention eine bedeutende Rolle zu. Nur wer mögliche Risiken zuvor schon identifiziert hat, Ablaufpläne und Kontaktlisten pflegt, kann im Fall der Fälle schnell reagieren. So kann wertvolle Zeit dafür gewonnen werden, in der Krise die eigene Sicht der Dinge zu kommunizieren. Krisenprävention legt unter anderem fest, wer in Krisen sprechen soll und darf, wer informiert werden muss, woher gesicherte Informationen zum Hergang zu beziehen sind, wer als externe Unterstützung mit ins Boot geholt wird.

Keine Krise gleicht der anderen (bspws. ist eine Onlinekrise anders zu bewerten als eine allgemeine Unternehmenskrise) und es macht auch keinen Sinn, im Vorhinein für jede denkbare Situation Sprachregelungen und detaillierte Pläne zu entwerfen. Dennoch kann eine Basis und Notfallteamzusammenstellung helfen, spätere Konflikte zu entschärfen. Denn, das zeigt sich im konkreten Krisenmanagement, mit einer soliden Grundvorbereitung steigen die Chancen einer erfolgreichen strategischen Bewältigung der Krise selbst.

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„Wie Kommunikation gut gelingt“: Gastbeitrag von Sybille Geitel zu Produktrückrufen und Krisen-PR im Fachmagazin QM

QM2Bei Krisen in der Lebensmittelbranche spielen Produktrückrufe eine zentrale Rolle. Auch wenn Medien öffentliche Rückrufe mittlerweile eher routiniert vermelden, sind sie für das Image der betroffenen Unternehmen eine ernst zu nehmende Gefahr. Nicht nur die Öffentlichkeit, auch die Verbraucher bewerten Rückrufaktionen sehr kritisch. Checklisten, an denen sich Unternehmen im Krisenfall entlang arbeiten, gibt es zuhauf. Aber wie sieht es mit „weichen“ Faktoren und kommunikativen Fallstricken aus? Im Fachmagazin für Qualitätsmanagement QM zeigt Sybille Geitel anhand von 10 Tipps wie sich Unternehmen rüsten können. Sie entstammen der Erfahrung aus der Arbeit mit Krisenstäben und können im Ernstfall entscheidend sein. Die zentrale Regel: Keine Krise ist wie die andere, und das gilt auch für Rückrufe.

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„Höchstens zwei Prozent der Daten lassen sich vor der NSA schützen“

CT-Oelmaier_5_SWFlorian Oelmaier ist Leiter Cyber-Sicherheit und Computerkriminalität bei der Unternehmensberatung für SIcherheitsdienstleistungen Corporate Trust. Federführend hat er den „NSA-Report“ erstellt, eine systematische Analyse der Snowden-Dokumente zum Schutz der deutschen Wirtschaft. Im Interview mit dem Krisen-Newsroom spricht er über die von deutschen Unternehmen oft dramatische unterschätzte Industriespionage und wie sie sich davor schützen.

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Produktschutz-Versicherungen: Zuschüsse für Krisenprävention

Eine hohe Qualitätsorientierung ist für die deutsche Lebensmittelindustrie selbstverständlich. Dennoch ist kein Hersteller davor gefeit, irgendwann ein verunreinigtes Produkt zurückrufen zu müssen – mit gravierenden Folgen. Die Öffentlichkeit ist teils verunsichert, teils verärgert, der Handel verlangt eine Stellungnahme, die Medien berichten mit großen Buchstaben über das vermeintliche Qualitätsproblem. Das betroffene Unternehmen ist in kürzester Zeit gleich an zwei Fronten in die Defensive gedrängt. Zum einen müssen die unmittelbaren und eigentlichen Kosten für den Rückruf getragen, zum anderen müssen Maßnahmen initiiert werden, damit Handel und Endverbraucher der beschädigten Marke so schnell wie möglich wieder neues Vertrauen schenken.

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Die Welt: Frank Schroedter zum Krisenmanagement von Ferrero

25. November 2016. Der Vorwurf wiegt schwer: Rumänische Kinder sollen laut Medienberichten das Spielzeug in Überraschungseier einpacken. Über die Krisen-PR von Ferrero hat die „Welt“ (Ausgabe vom 25.11.) u.a. mit Frank Schroedter, Vorstand Engel & Zimmermann AG, gesprochen.

 

Als Greenpeace dem Konzern im Sommer 2016  vorgeworfen hatte, Kinderarbeit bei der Haselnuss- und Kakao-Ernte für den Brotaufstrich Nutella zuzulassen, hatte Ferrrero keine aktive Krisenkommunikation betrieben. Dass der Konzern abermals so verschlossen agiere, ist für Schroedter nicht nachvollziehbar. „In der heutigen Digitalgesellschaft muss man schnell reagieren und auf jegliche Art von Krise vorbereitet sein“, zitiert ihn die „Welt“.

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Süddeutsche Zeitung: Warum Kommunikationsberater gerade in Krisen gebraucht werden

06. Oktober 2016 Wann eine externe Kommunikationsberatung unbedingt nützlich sein kann,
erläutert der Chefredakteur des Fachblattes PR Report, Daniel Neuen, in einem Interview mit der Süddetuschen Zeitung.  Als PR-Experte, der seit Jahren die Kommunikationsbranche studiert, sieht er einen Nutzen der externen Hilfe gerade in Sondersituationen, wie Firmenübernahmen oder Krisen. „Externe Berater haben Erfahrung in Ausnahmesituationen, kennen Fallstricke, etwa wenn es um Börsenregeln geht und können abschätzen, was wie ankommt in der Öffentlichkeit.“

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Coaching Day: Compliance und Krisenkommunikation

01. September 2016 Für den Bundesverband der Compliance Manager (BCM) veranstaltet Engel & Zimmermann am Freitag, 14. Oktober, einen Coaching Day zum Thema „Compliance und Krisenkommunikation“. Das Seminar findet von 9 bis 14 Uhr in den Agenturräumen in Gauting bei München statt. Sybille Geitel, Vorstand der Engel & Zimmermann AG, und Senior-Berater Dr. Matthias Glötzner vermitteln den Teilnehmern ein Bewusstsein für die kommunikative Seite von Compliance-Krisen. Sie können sich infolge des Kurz-Seminars im Krisenfall besser mit den PR-Verantwortlichen abstimmen, weil sie sich der grundlegenden Gesetzmäßigkeiten und Erfordernisse gewahr sind, die aus PR-Sicht bestehen.

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Gastbeitrag: Krisen-PR bei Produktrückrufen

29. August 2016. Zehn Tipps für die gelungene Krisen-PR bei Produktrückrufen gibt Sybille Geitel, Vorstand Engel & Zimmermann AG, auf Yumda, dem Fachportal für die Lebensmittel- und Getränkebranche. Als Krisenberaterin in der Lebensmittelindustrie hat sie an die 100 Produktrückrufe direkt und indirekt begleitet, oftmals als Mitglied des Krisenstabs vor Ort beim Unternehmen.

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Best Practice Krisen-PR: Wie Emirates nach einer Notlandung kommuniziert

17. August 2016 Über die gelungene Krisen-PR von Emirates berichtet das Informationsportal der zivilen Luftfahrt AERO aktuell. Nachdem eine Maschine der AIrline Anfang August eine Notlandung hinlegen musste, wurde in den Sozialen Medien schnell spekuliert, ob dieser Vorfall in Verbindung mit einem terroristischen Anschlag steht. Emirates gewann schnell die kommunikative Kontrolle über den Vorfall zurück.

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Studie: Wie sich Twitter für die Krisen-PR nutzbar machen lässt

 

10. August 2016. Dass Twitter für die Krisen-PR hilfreich sein kann, hat jetzt die University of Missouri (MU) ermittelt. Die Wissenschaftler haben mehr als 1.000 Tweets untersucht, die sich um den US-Start des Films „Concussion“ drehen. Der Film thematisiert die Spätfolgen von Gehirnerschütterungen in der National Football League (NFL) – für den Verband ein bereits lange schwellendes Krisenthema. Auf Twitter, so das Ergebnis, hätten sich nach dem Kinostart sehr schnell verschiedene Gruppen mit jeweils sehr eigenen Standpunkten zu dem Sachverhalt gebildet. Sportler, Ärzte oder Anwälte blicken z.B. aus ihrer individuellen Perspektive auf das Thema und verlangen zielgruppen-spezifische Antworten.