Unternehmenskrise

Unternehmenskrise Krisenkommunikation Krisenpravention

Gastbeitrag im PR Report: Die größten Mythen der Krisen-PR

Krise102. August.2016. So manches Unternehmen musste bereits schmerzvolle Erfahrung damit machen, nicht so gut auf Krisen vorbereitet gewesen zu sein, wie eigentlich gedacht. Denn hartnäckige Mythen zur Krisen-PR führen dazu, dass Firmen zum Teil fatale Fehlentscheidungen treffen. Im Branchenmagazin PR Report (Ausgabe 4/2016) räumt Frank Schroedter, Vorstand bei Engel & Zimmermann,  mit den acht größten Mythen der Krisen-PR auf und gibt wertvolle Hinweise, wie Sie im Krisenfall am besten agieren,

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Gast-Kommentar in der „Horizont“: Was der VW-Skandal für die Krisen-PR der Autobauer bedeutet

P105087915. April 2016. Es ist das dominierende Thema in der Automobilbranche: Der Abgas Skandal bei VW. Die „HORIZONT“ hat für die aktuelle Ausgabe (15/2016) recherchiert, welche Konsequenzen der Skandal  für die Kommunikation der Automobilhersteller hat und wie mit dem Thema  in Zukunft umgegangen werden soll. In seinem Gastbeitrag weist Dr. Matthias Glötzner, Senior Berater bei Engel & Zimmermann, auf die veränderte Wahrnehmung der Branche hin. Jede Äußerung würde nun von Journalisten und in den Sozialen Medien genauestens unter die Lupe genommen. Dessen müssen sich die handelnden Personen stets bewusst sein. Bei öffentlichen Auftritten sei zudem auf mögliche Stolpersteine im Vorfeld zu achten. Wenn Unternehmen „Leichen im Keller“ hätten, könne auch eine „kontrollierte Sprengung“ zielführend sein. Sprich: Mit einer gezielten Ansprache ausgewählter Journalisten werde der vollständige Sachverhalt proaktiv kommuniziert.

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SAPs riskante PR-Strategie

18. September 2015. Bei einem lebensgefährlichen Unfall Anfang Juli verlor SAP-Chef Bill McDermott sein linkes Auge. Zweieinhalb Monate später präsentiert ihn das Unternehmen gesund und voll handlungsfähig mit einem exklusiven persönlichen Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Das manager magazin berichtet aktuell ausführlich über die angewandte Strategie des medialen „Befreiungsschlags“, bei der McDermott und SAP die vollständige Deutungshoheit über den Vorgang behalten. Ein Restrisiko für die Glaubwürdigkeit von SAP bleibt aber dennoch.
Unternehmenskrise Krisenpravention

Professionelles Krisenmanagement bei Cyberangriffen

Christian Schaaf_Corporate Trust11. Juni 2015. „100-prozentige Sicherheit gibt es nicht.“ Diese Aussage wird oft als Vorwand genutzt, um auf Präventions-maßnahmen zu verzichten oder Probleme gar zu verharmlosen. Insbesondere für IT- Verantwortliche in Unternehmen wird es immer schwieriger, den richtigen Weg für das Unternehmen in der Prävention zu gehen – und das, obwohl Vorkehrungen für ein professionelles Krisenmanagement bei IT-Vorfällen zunehmend wichtiger werden. Wie dieses aussehen sollte, erläutert in seinem Gastbeitrag Christian Schaaf, Geschäftsführer der Corporate Trust Business Risk & Crisis Management GmbH, Die Unternehmensberatung für Sicherheitsdienstleistungen unterstützt als strategischer Partner im Risiko- und Krisenmanagement Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen im High-Level-Security-Bereich.

 

Den Gastbeitrag finden Sie hier.

 

Unternehmenskrise Krisenpravention

Legal Reputation Management im Fokus

Poster_IP-Tea16. März 2015. Die Rechtsprechung im gewerblichen Rechtsschutz – insbesondere in den Bereichen Patentrecht, Markenrecht, UWG und Lebensmittelrecht – hat in jüngster Zeit einige Neuerungen gebracht, auf die sich Unternehmen einstellen müssen, etwa beim so genannten Recht auf vergessen werden. So lud die Kanzlei CMS Hasche Sigle an ihrem Standort Düsseldorf kürzlich zum IP Tea (von intellectual property = geistiges Eigentum), um Strategien zum Schutz von Marke und Reputation eines Unternehmens aufzuzeigen.

 

Während die Rechtsanwälte Dr. Heike Freund (gewerblicher Rechtsschutz) und Philippe Heinzke (Datenschutzrecht & Recht der IT-Sicherheit) einem Überblick über die neuere Rechtsprechung gaben, oblag es Sybille Geitel von Engel und Zimmermann als Gastreferentin, die „Macht von Meinungsmachern“ zu beleuchten: Unter dem Titel „Wie NGOs und Medien Unternehmen vor sich hertreiben – und wie Sie dem begegnen“ zeigte sie auf, wie professionell und kampagnenfähig Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen mittlerweile agieren und wie Firmen es schaffen können, verloren geglaubtes Terrain bei der Medienarbeit zurückzuerobern.

 

Über CMS: Als starke Wirtschaftssozietät in Deutschland innerhalb des Internationalen CMS-Verbunds entwickelt CMS Hasche Sigle regelmäßig interessante Veranstaltungsformate rund um die Themenkomplexe „Recht“ und „Steuern“.

Unternehmenskrise Krisenpravention Marken

„Das kann den Ruin bedeuten“: Produkterpressung als Risikofaktor in der Lebensmittelbranche

29. September 2014. Jeder HerstHorst A. Palgen_TREU ASSeller oder Händler lebt vom Vertrauen seiner Kunden. Die Lebensmittelbranche, aber auch die Pharma- und Kosmetikbranche sind dabei aufgrund Ihrer Nähe zum Konsumenten besonders angreifbar. Ein solcher Angriff ist beispielsweise eine Produkt-erpressung, die für das betroffene Unternehmen eine besonders schwere Krisensituation darstellt – sei es, dass Unbekannte ankündigen, Lebensmittel, Spirituosen oder Zigaretten zu vergiften, Sprengsätze in Elektrogeräten zu platzieren, Kosmetika mit Pflanzenschutzmitteln zu versetzen, Glassplitter unter Babynahrung zu rühren oder gar komplette Produktlinien zu sabotieren.

 

Wie ein gut funktionierendes Risikomanagement bei Produkterpressungen aussehen sollte, erläutert im Interview mit Engel & Zimmermann Horst A. Palgen, Geschäftsführer der TREU ASS Assekuranzmakler GmbH, die als Teil der Artus Gruppe zu den führenden unabhängigen Versicherungsmaklern in Deutschland zählt.

 

Das Interview finden Sie hier.

Unternehmenskrise

Kartellrechtsverfahren in der Lebensmittelbranche

27. August 2014. Zucker, Bier und jetzt auch Wurst: Immer wieder gerät die Lebensmittelbranche wegen Kartellverfahren in ein unerwünschtes mediales Rampenlicht. Welche Risikofaktoren kartellrechtliche Verstöße begünstigen und was man aus den jüngsten Kartellverfahren lernen kann, erläutert Dr. Dietmar Rahlmeyer, Kartellrechtsexperte der Kanzlei CMS Hasche Sigle, im Interview.

 

Das Interview finden Sie hier.

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Wirkungslose Shitstorms?

17. Juni 2014. Laut einer aktuellen Studie müssen Unternehmen kaum befürchten, in Folge von Shitstorms messbare wirtschaftliche Einbußen oder einen Glaubwürdigkeitsverlust zu erleiden. Der geneigte Praktiker könnte ein solch plakatives Umfrageergebnis allerdings auch als wirkungsvolles PR-Instrument des Studienautors interpretieren. Denn bei genauerer Betrachtung offenbart die Umfrage Schwächen.

 

Den aktuellen Kommentar von Melanie Garmanzky, Geschäftsführerin der Garmanzky WEBconsulting GmbH, über die angebliche Wirkungslosigkeit von Shitstorms lesen Sie hier.

Unternehmenskrise Onlinekrise

Unternehmenskrise im Internet: Darksites & Co.

2. April 2014. Seit Anfang Januar Michael Schumacher nach einem Skiunfall im künstlichen Koma liegt, besteht die Homepage des ehemaligen Formel 1-Fahrers nur noch aus einer Seite mit einigen Sätzen des Dankes an die Fans. Statt bunten Farben dominieren zurückgenommene Braun- und Gelbtöne. Die bunte Welt der Formel 1 mit ihren Werbeaufklebern und Fahnen, den Kommerz mit Mützen, Shirts und Tassen sucht man unter www.michael-schumacher.de vergebens. Die sogenannte DARKSITE ist alles, was zu sehen ist – und es ist davon auszugehen, dass dies auch noch so bleibt, bis sich Schumachers Zustand bessert.

 

Im Fall einer Krise ist die DARKSITE das letzte Mittel der Wahl. Denn egal, ob man in München, London oder Los Angeles eine Internet-Adresse eingibt, das Ergebnis bleibt meist gleich: Es erscheint die DARKSITE, die verbergen soll, was sonst an dieser Stelle zu sehen ist. Sie ist die letzte Eskalationsstufe, die Ultima Ratio innerhalb der verschiedenen Möglichkeiten, wie im Krisenfall mit der eigenen Internetpräsenz umgegangen werden sollte – denn alle Inhalte, Rubriken etc. sind für die Nutzer nicht mehr greifbar.

 

Welche weiteren Mittel es für Unternehmen gibt, Informationen in Krisenzeiten auf der eigenen Homepage zu präsentieren, lesen Sie hier.

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Kommentar: Hysterie statt Fakten – i. A. der guten Sache

17. Februar 2014. Das investigative TV-Format „Panorama“ kommt in einem sehenswerten Beitrag seiner Sendung vom Donnerstag  (13. Februar) zu einer bemerkenswerten Erkenntnis: NGOs skandalisieren und dramatisieren Testergebnisse, um Aufmerksamkeit zu erwecken. Damit, so der Beitrag, würden Organisationen wie Stiftung Warentest, ADAC oder der BUND mit der Angst der Verbraucher spielen und Hysterie provozieren, wo Fakten zu ganz anderen Ergebnissen kämen.

 

Unzählige deutsche Unternehmen können davon schon lange ein Lied singen, nur zugehört hat ihnen bislang keiner. Da werden von Verbraucherschützern Grenzwerte nach eigenem Gusto festgesetzt, Risiken überhöht und Schäden vermutet, wo tatsächlich keine sind – und die Medien greifen es dankbar auf. Natürlich im Auftrag der guten Sache und mit Opfern, die ja sowieso stets nur die eigenen Interessen im Auge haben: Unsere Wirtschaft. Gut, dass sich Panorama nun der Sache angenommen hat…

 

Den Panorama-Beitrag finden Sie hier.