Krisenpravention Marken

„Wegducken ist keine Lösung“: Frank Schroedter in der Allgemeinen Bäcker Zeitung über Produktrückrufe

kriseIn der Regel ist ein Produktrückruf für Unternehmen mit hohem Aufwand, Kosten und einem Imageschaden verbunden. Bei einer klaren Gesundheitsgefährdung nicht zu reagieren, kann den Schaden jedoch deutlich erhöhen. Worauf es im Ernstfall ankommt, darüber hat die Allgemeine Bäcker Zeitung unter anderem mit Frank Schroedter, Vorstand Engel & Zimmermann AG, gesprochen.

 

 

Bei schwerwiegenden Mängeln, wie zum Beispiel Messerteilen im Brot, sollten Unternehmen offensiv, schnell und transparent agieren. Sobald ein größeres Problem bekannt wird, müssen die zuständigen Behörden informiert werden, erklärt Schroedter im Interview. Dies gelte vor allem, wenn vom Mangel eine Gefahr für die Verbraucher ausgehe. In diesem Fall sei eine behördliche Rückrufaktion obligatorisch. Außerdem sei es unerlässlich, die Verbraucher mit Aushängen, auf der Homepage und mit Presseinformationen auf dem Laufenden zu halten. „In der Pressemeldung müssen bestimmte Informationen enthalten sein“, zitiert die ABZ Schroedter. Zum Beispiel Angaben darüber, was passiert ist – und die Beschreibung dessen, was unternommen wird, um künftige Mängel zu vermeiden. Wichtig sind vertrauensbildende Maßnahmen, um die Reputation der Marke zu schützen. Mit einer gewissenhaften Krisenprävention können sich Unternehmen für den Produktrückruf wappnen.

 

Den gesamten Artikeln finden Sie hier online.

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