Cyberrisiken im Mittelstand

Cyber­at­ta­cken und Cyber­kriminalität sind bei deut­schen Unter­nehmern lei­der häufig All­tag. Oft wird diese Gefahr noch unterschätzt, obwohl die Aus­wirkun­gen und der ver­ur­sachte Schaden groß sind. Eine Umfrage unter Ent­schei­dern aus 300 klei­nen und mit­tle­ren Unter­neh­men kommt zu dem Ergeb­nis, dass rund 24 Pro­zent der Betriebe bereits Opfer von Cyber­an­g­riffen wur­den, fünf Pro­zent sogar mehr­fach. Bei 59 Pro­zent der betroffe­nen Unter­neh­men hat­ten die Angriffe Aus­wirkun­gen auf den Betriebs­ab­lauf. Generell schät­zen 72 Pro­zent der Befrag­ten die Gefahr von Cyber­kriminalität für den deut­schen Mit­tel­stand als hoch oder sehr hoch ein. Auch die Häufigkeit der Angriffe scheint zu zuneh­men. Die Bandbreite reicht hierbei von der Wirt­schafts­spio­nage mit dem Ziel Betriebs­ge­heim­nisse abzu­schöp­fen, über Erpressungsver­su­che durch das Ver­schlüsseln sämt­li­cher Daten bis hin zu Schad­soft­ware, die alle Daten eines Betrie­bes zu zer­stören suchen.

Wei­te­res zum Thema Cyber­kriminalität kön­nen Sie in den zwei aus­sagekräf­tigen Studien de Gesamtver­bands der Deut­schen Ver­si­cherungs­wirt­schaft und der Wirt­schafts­prüfungs- und Ber­a­tungs­un­ter­neh­men KPMG nach­le­sen.

Krisenkommunikation, Coronavirus und die kommunikative Springflug

Filmende Kame­rateams vor der Firmen­zen­trale, Medi­en­anfra­gen en ­mas­se und Mit­arbei­ter mit hohem Informa­ti­ons­bedürf­nis – wenn neu­ar­tige Viren wie der Coro­navirus gras­sie­ren und dazu Bil­der einer men­schenlee­ren chi­ne­si­schen Mil­lio­nen­stadt in den Haupt­nach­rich­ten gezeigt wer­den, dann steigt der Herzschlag in inter­na­tio­nal ope­rierenden Firmen und den Kri­sen­stä­ben. Denn Epidemien wie SARS oder der Coro­navirus kön­nen betriebli­che Abläufe komplett durch­ein­ander­brin­gen.

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Wilke Wurstwaren und Milch-Rückruf: Frank Schroedter rät zu Transparenz und Sicherheit

Zuerst Lis­te­rien in der Wurst und nun auch noch ein Milch-Rück­ruf: Gleich zwei Fälle zum Thema Lebens­mit­tel­si­cher­heit las­sen Ver­brau­cher und die Lebens­mit­telbran­che aktuell auf­hor­chen. Wirt­schafts­kor­respondent der Welt, Cars­ten Die­rig, erklärt in einem Über­blick, warum beide nicht ver­gleichbar sind. Zu Wort kommt auch Frank Schro­ed­ter aus dem Vor­stand von Engel & Zimmermann: „Natür­lich haben andere Her­stel­ler jetzt Angst vor einem Image­schaden für die gesamte Bran­che.“ Er rät den Unter­neh­men daher zu einer „mutigen und kla­ren Kom­mu­nika­tion“ mit sowohl Kunden aus dem Handel als auch mit Ver­brau­chern. Den gesam­ten Artikel finden Sie unter www.welt.de

Wilke Wurstwaren: Krisenkommunikation findet nicht statt

Wenn das eigene Pro­dukt die Gesundheit der Ver­brau­cher ver­letzt, viel­leicht sogar tötet, ist das schlimmste Kri­sen­sze­nario für jeden lebens­mit­telver­arbei­tenden Betrieb ein­ge­tre­ten. In dieser Situa­tion einen offe­nen und ehr­li­chen Dialog mit der Öffent­lichkeit zu ver­weigern ist nicht nur aus Sicht der Kri­sen­kom­mu­nika­tion grundfalsch, es ist auch ver­antwor­tungs­los: Dies ist aber genau das, was die Wilke Wal­de­cker Fleisch- und Wurst­wa­ren GmbH & Co. KG gerade macht. Zwei Men­schen sind gestor­ben, nach­dem sie mit Lis­te­riose infizierte Wurst­wa­ren der Firma gege­s­sen hat­ten. Außer­dem beste­he  laut einem Spre­cher des Landkrei­ses bei 37 Krankheits­fäl­len der Ver­dacht, dass es einen Zusammen­hang zwi­schen den Beschwer­den und dem Ver­zehr von Wilke-Pro­duk­ten gebe, berich­tet die FAZ.

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Compliance-Krise: Wenn Mitarbeiter ausfällig werden

„Ekelhaf­ter Ras­sismus“, „Schämt Euch“, „Men­schen­ver­ach­tend“ – in den sozialen Medien schlägt der Stahlma­nufaktur Ham­mer in Angel­bach­tal bei Sins­heim seit ges­tern ein rauer Ton ent­ge­gen. Der Stein des Anstoßes: Ein 45-sekündiges Video, auf dem ein Kollege einen jun­gen Aus­zu­bildenden demü­tigt. „Komm, wir fah­ren jetzt zum Dec­ath­lon und kau­fen Dir zwei Paddel. Irgendwie musst Du ja von Italien zurück nach Afrika“, hört man. Und: „Schlauchboote findest Du da unten ja bestimmt genug. Und ich geb‘ Dir noch einen Zet­tel mit in die Hand ‚Ready to go‘.“

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