Rezension des Risk Management Network: „Unternehmerbashing. Von der Melkkuh zum Feindbild“

Wie kann es sein, dass in den vergangenen Jahren eine gesellschaftliche Gruppe vom Idol zur Melkkuh und von der Melkkuh zum Feindbild wurde? Dieser Frage geht E&Z-Vorstand Dr. Andreas Bachmeier in seiner Streitschrift
„Unternehmerbashing. Warum unsere Gesellschaft eine neue Unternehmerkultur braucht“ nach.

Frank Romeike, Chefredakteur des Risk Management Network, hat es bereits gelesen: Der Autor „beschreibt mit klaren Worten die aktuelle Situation, die Rolle der Akteure und ihre Motive und schafft mit seinem Buch ein Gesamtbild der Situation. Doch er belässt es nicht bei einer reinen Zustandsbeschreibung, sondern liefert sehr praxisorientierte und konkrete Lösungsvorschläge.“

Die vollständige Rezension finden Sie hier.

„Es geht um Hochrisiko-Kommunikation“: Interview mit Frank Schroedter in der Lebensmittel-Zeitung

LZ_Frank SchroedterDie Lebensmittelzeitung (Ausgabe vom 6. Oktober 2017) hat Frank Schroedter, Vorstand der Engel & Zimmermann AG, zum Thema Erpressung von Lebensmittelherstellern interviewt. Anlass war der inzwischen festgenommene, mutmaßliche Erpresser, der gedroht hatte, bundesweit bis zu 20 vergiftete Produkte in Umlauf zu bringen. Schroedter rät  „Lebensmittelunternehmen zu größter Vorsicht in Erpressungsfällen“. Denn für die Marke droht unmittelbarer Schaden, wenn die Angelegenheit erst einmal öffentlich ist.

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Studie: Schwachstellen im mittelständischen Krisenmanagement

Viele Unternehmen haben bereits Erfahrungen mit Krisen und auch die Sorge vor potenziellen künftigen Krisen ist im Mittelstand verbreitet. Das belegt eine aktuelle Studie der Hochschule RheinMain, für die 871 mittelständische Unternehmen zu Unternehmenskrisen, Krisenmanagement und Krisenpräventionsstrategien befragt wurden. Demnach sind bereits zwei Drittel der deutschen, mittelständischen Unternehmen mit Krisen konfrontiert worden. Bei mehr als jedem zweiten Unternehmen (55 Prozent) seien die Krisen auf Qualitätsmängel zurückzuführen. Die negativen Folgen waren hauptsächlich finanzieller Art, schreibt das PR Journal in einem Bericht zur Studie. Krisenunerfahrene Unternehmen fürchten sich hingegen am meisten vor Cybercrime (70 Prozent). Das Überraschende: Weit über ein Drittel der Befragten verfügt bislang noch über keine ausgearbeitete Krisenkommunikationsstrategie. Nur knapp jedes zweite Unternehmen kann im Ernstfall auf einen festen Krisenstab zurückgreifen.

„Wie Kommunikation gut gelingt“: Gastbeitrag von Sybille Geitel zu Produktrückrufen und Krisen-PR im Fachmagazin QM

QM2Bei Krisen in der Lebensmittelbranche spielen Produktrückrufe eine zentrale Rolle. Auch wenn Medien öffentliche Rückrufe mittlerweile eher routiniert vermelden, sind sie für das Image der betroffenen Unternehmen eine ernst zu nehmende Gefahr. Nicht nur die Öffentlichkeit, auch die Verbraucher bewerten Rückrufaktionen sehr kritisch. Checklisten, an denen sich Unternehmen im Krisenfall entlang arbeiten, gibt es zuhauf. Aber wie sieht es mit „weichen“ Faktoren und kommunikativen Fallstricken aus? Im Fachmagazin für Qualitätsmanagement QM zeigt Sybille Geitel anhand von 10 Tipps wie sich Unternehmen rüsten können. Sie entstammen der Erfahrung aus der Arbeit mit Krisenstäben und können im Ernstfall entscheidend sein. Die zentrale Regel: Keine Krise ist wie die andere, und das gilt auch für Rückrufe.

„Höchstens zwei Prozent der Daten lassen sich vor der NSA schützen“

CT-Oelmaier_5_SWFlorian Oelmaier ist Leiter Cyber-Sicherheit und Computerkriminalität bei der Unternehmensberatung für SIcherheitsdienstleistungen Corporate Trust. Federführend hat er den „NSA-Report“ erstellt, eine systematische Analyse der Snowden-Dokumente zum Schutz der deutschen Wirtschaft. Im Interview mit dem Krisen-Newsroom spricht er über die von deutschen Unternehmen oft dramatische unterschätzte Industriespionage und wie sie sich davor schützen.

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