„Es geht um Hochrisiko-Kommunikation“: Interview mit Frank Schroedter in der Lebensmittel-Zeitung

LZ_Frank SchroedterDie Lebensmittelzeitung (Ausgabe vom 6. Oktober 2017) hat Frank Schroedter, Vorstand der Engel & Zimmermann AG, zum Thema Erpressung von Lebensmittelherstellern interviewt. Anlass war der inzwischen festgenommene, mutmaßliche Erpresser, der gedroht hatte, bundesweit bis zu 20 vergiftete Produkte in Umlauf zu bringen. Schroedter rät  „Lebensmittelunternehmen zu größter Vorsicht in Erpressungsfällen“. Denn für die Marke droht unmittelbarer Schaden, wenn die Angelegenheit erst einmal öffentlich ist.

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„Wie Kommunikation gut gelingt“: Gastbeitrag von Sybille Geitel zu Produktrückrufen und Krisen-PR im Fachmagazin QM

QM2Bei Krisen in der Lebensmittelbranche spielen Produktrückrufe eine zentrale Rolle. Auch wenn Medien öffentliche Rückrufe mittlerweile eher routiniert vermelden, sind sie für das Image der betroffenen Unternehmen eine ernst zu nehmende Gefahr. Nicht nur die Öffentlichkeit, auch die Verbraucher bewerten Rückrufaktionen sehr kritisch. Checklisten, an denen sich Unternehmen im Krisenfall entlang arbeiten, gibt es zuhauf. Aber wie sieht es mit „weichen“ Faktoren und kommunikativen Fallstricken aus? Im Fachmagazin für Qualitätsmanagement QM zeigt Sybille Geitel anhand von 10 Tipps wie sich Unternehmen rüsten können. Sie entstammen der Erfahrung aus der Arbeit mit Krisenstäben und können im Ernstfall entscheidend sein. Die zentrale Regel: Keine Krise ist wie die andere, und das gilt auch für Rückrufe.

„Wegducken ist keine Lösung“: Frank Schroedter in der Allgemeinen Bäcker Zeitung über Produktrückrufe

kriseIn der Regel ist ein Produktrückruf für Unternehmen mit hohem Aufwand, Kosten und einem Imageschaden verbunden. Bei einer klaren Gesundheitsgefährdung nicht zu reagieren, kann den Schaden jedoch deutlich erhöhen. Worauf es im Ernstfall ankommt, darüber hat die Allgemeine Bäcker Zeitung unter anderem mit Frank Schroedter, Vorstand Engel & Zimmermann AG, gesprochen.

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Produktschutz-Versicherungen: Zuschüsse für Krisenprävention

Eine hohe Qualitätsorientierung ist für die deutsche Lebensmittelindustrie selbstverständlich. Dennoch ist kein Hersteller davor gefeit, irgendwann ein verunreinigtes Produkt zurückrufen zu müssen – mit gravierenden Folgen. Die Öffentlichkeit ist teils verunsichert, teils verärgert, der Handel verlangt eine Stellungnahme, die Medien berichten mit großen Buchstaben über das vermeintliche Qualitätsproblem. Das betroffene Unternehmen ist in kürzester Zeit gleich an zwei Fronten in die Defensive gedrängt. Zum einen müssen die unmittelbaren und eigentlichen Kosten für den Rückruf getragen, zum anderen müssen Maßnahmen initiiert werden, damit Handel und Endverbraucher der beschädigten Marke so schnell wie möglich wieder neues Vertrauen schenken.

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Die Welt: Frank Schroedter zum Krisenmanagement von Ferrero

25. November 2016. Der Vorwurf wiegt schwer: Rumänische Kinder sollen laut Medienberichten das Spielzeug in Überraschungseier einpacken. Über die Krisen-PR von Ferrero hat die „Welt“ (Ausgabe vom 25.11.) u.a. mit Frank Schroedter, Vorstand Engel & Zimmermann AG, gesprochen.

 

Als Greenpeace dem Konzern im Sommer 2016  vorgeworfen hatte, Kinderarbeit bei der Haselnuss- und Kakao-Ernte für den Brotaufstrich Nutella zuzulassen, hatte Ferrrero keine aktive Krisenkommunikation betrieben. Dass der Konzern abermals so verschlossen agiere, ist für Schroedter nicht nachvollziehbar. „In der heutigen Digitalgesellschaft muss man schnell reagieren und auf jegliche Art von Krise vorbereitet sein“, zitiert ihn die „Welt“.

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