Gastbeitrag: Krisen-PR bei Produktrückrufen

29. August 2016. Zehn Tipps für die gelungene Krisen-PR bei Produktrückrufen gibt Sybille Geitel, Vorstand Engel & Zimmermann AG, auf Yumda, dem Fachportal für die Lebensmittel- und Getränkebranche. Als Krisenberaterin in der Lebensmittelindustrie hat sie an die 100 Produktrückrufe direkt und indirekt begleitet, oftmals als Mitglied des Krisenstabs vor Ort beim Unternehmen.

Weiterlesen

„Food Fraud“: Eine neue Herausforderung für die Lebensmittelindustrie

Die zunehmende Globalisierung von Warenströmen und insbesondere die Enthüllung des Pferdefleischfalls im Jahr 2013 haben ein neues Schlagwort hervorgebracht, das in der internationalen Lebensmittelwirtschaft zunehmend an Bedeutung gewinnt: „Food Fraud“. Auch für die Krisen-PR ist der Begriff von hoher Relevanz. Yasemin Eckert, Beraterin bei Engel & Zimmermann, hat sich mit dem Thema bereits auseinandergesetzt.

Weiterlesen

Studie: Viele Produktrückrufe nur unzureichend

02. Mai 2016. Produktrückrufe kosten Unternehmen nicht nur viel Geld, sie sind auch reputationsschädigend. Bei Lebensmitteln kann ein Produktmangel sogar mit einer möglichen gesundheitlichen Gefährdung des Verbrauchers einhergehen. Eine professionelle Krisen-PR ist in diesen Fällen dringend geboten. Denn wie die Verbraucherzentrale Hamburg festgestellt hat, gibt es bei vielen Rückrufen erhebliche inhaltliche Mängel. Demnach beschreiben 80 Prozent der Warnmeldungen die mögliche Gesundheitsgefährdung nur unzureichend, weil sie entweder unvollständig sind oder die Risiken verharmlost werden. Das Portal hat im Zeitraum Juli 2015 bis April 2016 50 Produktrückrufe untersucht, die auf der www.lebensmittelwarnung.de veröffentlicht worden sind. Die detaillierte Auswertung finden Sie hier.

Dürfen Behörden twittern?

18. Februar 2015. Diese Frage beantwortet Prof. Dr. Alfred Hagen Meyer auf dem meyer.food blog mit: Jein; auf jeden Fall nur im Rahmen ihrer sachlichen und örtlichen Zuständigkeit. Dies gilt auch und gerade ob der Geschwätzigkeit des Twitterns im „globalen Dorf“ (McLuhan). Die getwitterte Information kann schnell eine unkontrollierte, flächendeckende Eigendynamik entwickeln. Ein Drauflosschwadronieren, wie es Bürgern im Rahmen ihrer Meinungsfreiheit (aber auch nur in Grenzen) erlaubt ist, ist es Behörden noch lange nicht. Vor allem ist Zurückhaltung geboten im Zusammenhang mit Rückrufen einzelner Lebensmittelunternehmen (vgl. § 40 LFGB).

 

Zum Weiterlesen klicken Sie hier.

 

Was sind die TV-„Aufregerthemen“ bei Lebensmitteln?

18. Februar 2015. Das Ergebnis: Wenn es um kritische Beiträge geht, steht die Frage nach der Gesundheit von Produkten ganz oben an. Es folgen Berichte über vermeintliche Verbrauchertäuschung, Missstände in der Tierhaltung sowie durch Keime oder „Umweltgifte“ belastete Lebensmittel.

 

Für das Jahr 2014 wertete Engel & Zimmermann insgesamt 316 Beiträge quer über alle Fernseh-Sender und -Formate in Deutschland aus – von „Abenteuer Leben“ auf Kabel 1 bis „ZDFzeit“, Wiederholungen nicht mitgezählt. Das Fazit ist für die Nahrungsmittelindustrie und den Lebensmittelhandel ernüchternd: Zwar stehen Warenkunde und Qualitätschecks – und damit ein in der Regel sachlicher Fokus – mit 53 Beiträgen an erster Stelle der Berichterstattung. In der Gesamtheit dominieren jedoch die schlagzeilenträchtigen Themen: So folgt gleich auf dem zweiten Platz die Frage nach der Gesundheit von Lebensmitteln (30 Beiträge), die häufig mit der nachgeschobenen Warnung vor „krank machenden“ Lebensmitteln einher ging.

 

Weitere Informationen zur Auswertung sowie die Top 5 der „Aufreger-Themen“ finden Sie hier.