Rezension des Risk Management Network: „Unternehmerbashing. Von der Melkkuh zum Feindbild“

Wie kann es sein, dass in den vergangenen Jahren eine gesellschaftliche Gruppe vom Idol zur Melkkuh und von der Melkkuh zum Feindbild wurde? Dieser Frage geht E&Z-Vorstand Dr. Andreas Bachmeier in seiner Streitschrift
„Unternehmerbashing. Warum unsere Gesellschaft eine neue Unternehmerkultur braucht“ nach.

Frank Romeike, Chefredakteur des Risk Management Network, hat es bereits gelesen: Der Autor „beschreibt mit klaren Worten die aktuelle Situation, die Rolle der Akteure und ihre Motive und schafft mit seinem Buch ein Gesamtbild der Situation. Doch er belässt es nicht bei einer reinen Zustandsbeschreibung, sondern liefert sehr praxisorientierte und konkrete Lösungsvorschläge.“

Die vollständige Rezension finden Sie hier.

Im Visier der Meute: Netzwerk Recherche tagt in Tutzing

21. März 2016. Unter dem Titel „Im Visier der Meute. Journalistische Recherche zwischen Fairness und Exzess“ hat die Journalistenvereinigung Netzwerk Recherche e.V. im März zu einer Tagung in die Akademie für politische Bildung nach Tutzing eingeladen. Bei der Veranstaltung referierten Medienprofis und Politiker über ihre ganz persönlichen Erfahrungen im Umgang mit Journalisten. Zu den Referenten zählten u.a. Peer Steinbrück und die ehemalige Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke. Sabine Kehm, Managerin von Michael Schumacher, sprach über den herausfordernden Umgang mit Journalisten nach dem Skiunfall des Formel 1-Fahrers. Engel & Zimmermann kennt den schwierigen Spagat zwischen dem Informationsinteresse der Öffentlichkeit und dem Schutz der Privatsphäre von Familienangehörigen nach folgenschweren und öffentlichkeitswirksamen Ereignissen, u.a. durch den Tod von Dominik Brunner 2009.

 

Unter dem Titel „Das Problem der Personalisierung“ berichtet die Stuttgarter Zeitung über die Tagung, auch die Mittelbayerische Zeitung schreibt über „Katastrophen- und Lemming-Journalismus“. Einen detaillierten Lifeblog finden Interessierte hier.

Haltern am See: Krisen-PR im Ausnahmezustand

16. März 2016. Schlagzeilenjournalismus, mangelnde journalistische Sorgfaltspflicht, Kampf um Klickraten – Medienkritik wird derzeit häufig geübt. Gerade bei großen Unglücken stehen die Redakteure oft unter großem Druck, möglichst schnell an neue Informationen zu gelangen und zu verbreiten. Wie hilfreich gerade dann ein professioneller Umgang mit den Medien ist, zeigt das Beispiel Haltern am See. 16 Schülerinnen und Schüler aus der nordrhein-westfälischen Stadt waren in der abgestürzten Germanwings-Maschine vor knapp einem Jahr ums Leben gekommen. Das mediale Interesse war enorm. Im Interview mit dem Portal Bildblog zieht Georg Bockey, Pressesprecher von Haltern am See, Bilanz und stellt fest. „Der allergrößte Teil der Medien hat sich sehr gut verhalten.“ Man habe die Arbeit der Journalisten aktiv unterstützt und Gespräche angeboten, damit diese gar nicht erst jeden Stein von selbst umdrehen.

Das vollständige Interview finden Sie hier.  

Herausforderung für die Krisen-PR: „Zuspitzungen, Vereinfachungen und sogar Falschdarstellungen“

03. März 2016. Über die „erfundene Schweinfleischpflicht“ schreibt der Blogger Sascha Lobo auf Spiegel online. Soziale Netze und Medien berichteten in diesen Tagen gleichermaßen aufgeregt über die vermeintlichen Pläne der CDU Schleswig-Holstein Kantinen zu verpflichten, Schweinefleisch anzubieten – aber zu keinem Zeitpunkt stand eine solche Forderung in dem Antrag der Landtagsfraktion. Das Beispiel illustriert anschaulich eine Medienlogik, die für die Krisenkommunikation ein große Herausforderung darstellt. Denn im Kampf um schnelle Klickzahlen bleibt die journalistische Sorgfaltspflicht zuweilen auf der Strecke.