Studie: Schwachstellen im mittelständischen Krisenmanagement

Viele Unternehmen haben bereits Erfahrungen mit Krisen und auch die Sorge vor potenziellen künftigen Krisen ist im Mittelstand verbreitet. Das belegt eine aktuelle Studie der Hochschule RheinMain, für die 871 mittelständische Unternehmen zu Unternehmenskrisen, Krisenmanagement und Krisenpräventionsstrategien befragt wurden. Demnach sind bereits zwei Drittel der deutschen, mittelständischen Unternehmen mit Krisen konfrontiert worden. Bei mehr als jedem zweiten Unternehmen (55 Prozent) seien die Krisen auf Qualitätsmängel zurückzuführen. Die negativen Folgen waren hauptsächlich finanzieller Art, schreibt das PR Journal in einem Bericht zur Studie. Krisenunerfahrene Unternehmen fürchten sich hingegen am meisten vor Cybercrime (70 Prozent). Das Überraschende: Weit über ein Drittel der Befragten verfügt bislang noch über keine ausgearbeitete Krisenkommunikationsstrategie. Nur knapp jedes zweite Unternehmen kann im Ernstfall auf einen festen Krisenstab zurückgreifen.

Gastbeitrag im PR Report: Die größten Mythen der Krisen-PR

Krise102. August.2016. So manches Unternehmen musste bereits schmerzvolle Erfahrung damit machen, nicht so gut auf Krisen vorbereitet gewesen zu sein, wie eigentlich gedacht. Denn hartnäckige Mythen zur Krisen-PR führen dazu, dass Firmen zum Teil fatale Fehlentscheidungen treffen. Im Branchenmagazin PR Report (Ausgabe 4/2016) räumt Frank Schroedter, Vorstand bei Engel & Zimmermann,  mit den acht größten Mythen der Krisen-PR auf und gibt wertvolle Hinweise, wie Sie im Krisenfall am besten agieren,

Gast-Kommentar in der „Horizont“: Was der VW-Skandal für die Krisen-PR der Autobauer bedeutet

P105087915. April 2016. Es ist das dominierende Thema in der Automobilbranche: Der Abgas Skandal bei VW. Die „HORIZONT“ hat für die aktuelle Ausgabe (15/2016) recherchiert, welche Konsequenzen der Skandal  für die Kommunikation der Automobilhersteller hat und wie mit dem Thema  in Zukunft umgegangen werden soll. In seinem Gastbeitrag weist Dr. Matthias Glötzner, Senior Berater bei Engel & Zimmermann, auf die veränderte Wahrnehmung der Branche hin. Jede Äußerung würde nun von Journalisten und in den Sozialen Medien genauestens unter die Lupe genommen. Dessen müssen sich die handelnden Personen stets bewusst sein. Bei öffentlichen Auftritten sei zudem auf mögliche Stolpersteine im Vorfeld zu achten. Wenn Unternehmen „Leichen im Keller“ hätten, könne auch eine „kontrollierte Sprengung“ zielführend sein. Sprich: Mit einer gezielten Ansprache ausgewählter Journalisten werde der vollständige Sachverhalt proaktiv kommuniziert.

SAPs riskante PR-Strategie
18. September 2015. Bei einem lebensgefährlichen Unfall Anfang Juli verlor SAP-Chef Bill McDermott sein linkes Auge. Zweieinhalb Monate später präsentiert ihn das Unternehmen gesund und voll handlungsfähig mit einem exklusiven persönlichen Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Das manager magazin berichtet aktuell ausführlich über die angewandte Strategie des medialen „Befreiungsschlags“, bei der McDermott und SAP die vollständige Deutungshoheit über den Vorgang behalten. Ein Restrisiko für die Glaubwürdigkeit von SAP bleibt aber dennoch.
Professionelles Krisenmanagement bei Cyberangriffen

Christian Schaaf_Corporate Trust11. Juni 2015. „100-prozentige Sicherheit gibt es nicht.“ Diese Aussage wird oft als Vorwand genutzt, um auf Präventions-maßnahmen zu verzichten oder Probleme gar zu verharmlosen. Insbesondere für IT- Verantwortliche in Unternehmen wird es immer schwieriger, den richtigen Weg für das Unternehmen in der Prävention zu gehen – und das, obwohl Vorkehrungen für ein professionelles Krisenmanagement bei IT-Vorfällen zunehmend wichtiger werden. Wie dieses aussehen sollte, erläutert in seinem Gastbeitrag Christian Schaaf, Geschäftsführer der Corporate Trust Business Risk & Crisis Management GmbH, Die Unternehmensberatung für Sicherheitsdienstleistungen unterstützt als strategischer Partner im Risiko- und Krisenmanagement Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen im High-Level-Security-Bereich.

 

Den Gastbeitrag finden Sie hier.