Die Welt: Frank Schroedter zum Krisenmanagement von Ferrero

25. November 2016. Der Vor­wurf wiegt schwer: Rumä­ni­sche Kinder sol­len laut Medi­en­be­rich­ten das Spielzeug in Über­ra­schungseier ein­pa­cken. Über die Kri­sen-PR von Fer­rero hat die „Welt“ (Aus­gabe vom 25.11.) u.a. mit Frank Schro­ed­ter, Vor­stand Engel & Zimmermann AG, gespro­chen.

 

Als Greenpeace dem Kon­zern im Som­mer 2016  vor­geworfen hatte, Kinder­arbeit bei der Hasel­nuss- und Kakao-Ernte für den Brot­auf­strich Nutella zuzulas­sen, hatte Ferr­rero keine aktive Kri­sen­kom­mu­nika­tion betrie­ben. Dass der Kon­zern abermals so ver­schlos­sen agiere, ist für Schro­ed­ter nicht nach­voll­ziehbar. „In der heu­tigen Digi­talge­sellschaft muss man schnell reagie­ren und auf jegli­che Art von Krise vor­be­rei­tet sein“, zitiert ihn die „Welt“.

 

Das pas­sive Krisen­ma­nage­ment sei zwar vor einigen Jah­ren noch viel­fach gelebte Praxis gewe­sen gewe­sen, allen voran in der Lebens­mit­telbran­che. „Mit­tlerweile gibt es das Prinzip ‚ver­schlossene Aus­ter’ aber nur noch an wenigen Stel­len.“ Schro­ed­ter sieht das Risiko eines Reputa­ti­ons­ver­lus­tes nicht zuletzt durch die sozialen Netz­werke um ein Viel­fa­ches gestie­gen. „Der Schnee­ball­effekt ist enorm. Daher sollte man das Reden nicht Drit­ten über­las­sen, sondern selbst in die Offensive gehen und sich stel­len.“

 

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