Haltern am See: Krisen-PR im Ausnahmezustand

16. März 2016. Schlagzeilen­journalismus, mangelnde journalis­ti­sche Sorgfalts­pflicht, Kampf um Klick­ra­ten – Medi­en­kri­tik wird derzeit häufig geübt. Gerade bei großen Unglü­cken ste­hen die Redakteure oft unter großem Druck, mög­lichst schnell an neue Informa­tio­nen zu gelan­gen und zu ver­brei­ten. Wie hilf­reich gerade dann ein pro­fes­sionel­ler Umgang mit den Medien ist, zeigt das Bei­spiel Haltern am See. 16 Schüle­rin­nen und Schüler aus der nord­rhein-westfäli­schen Stadt waren in der abge­stürz­ten Germanwings-Maschine vor knapp einem Jahr ums Leben gekommen. Das mediale Inter­esse war enorm. Im Interview mit dem Por­tal Bildblog zieht Georg Bockey, Pres­se­spre­cher von Haltern am See, Bi­lanz und stellt fest. „Der allergrößte Teil der Medien hat sich sehr gut ver­hal­ten.“ Man habe die Arbeit der Journalis­ten aktiv unter­stützt und Gesprä­che angebo­ten, damit diese gar nicht erst jeden Stein von selbst umdre­hen.

Das voll­ständige Interview finden Sie hier.