Studie: Krisenkompetenz von Pressestellen deutlich verbesserungswürdig

24. November 2016. Die Kri­sen­kom­mu­nika­tion von Pres­se­ab­tei­lun­gen ist deut­lich ver­be­s­serungswürdig. Zu diesem Ergeb­nis kommt eine Befragung öster­rei­chi­scher Journalis­ten von APA-OTS und dem Marktfor­schungs­in­sti­tut Mei­nungs­raum. Lediglich neun Pro­zent der Befrag­ten äußer­ten sich dem­nach über die Kri­sen­kom­pe­tenz der PR-Abtei­lun­gen sehr zufrieden, wäh­rend 54 Pro­zent erklär­ten, eher bzw. gar nicht zufrieden zu seien. In keinem ande­rem Bereich sehen die Studi­en­teil­neh­mer mehr Ver­be­s­serungsbe­darf als bei der Qualität aktiver Kri­sen­kom­mu­nika­tion.

 

In der Studie wird deut­lich, dass für Journalis­ten eine objek­tive und unabhängige Bericht­erstat­tung immer schwie­riger wird. Sachver­halte las­sen sich auf­grund des zuneh­menden Zeit- und Wett­bewerbs­drucks zuneh­mend weniger kri­tisch hin­terfra­gen. 23 Pro­zent der Journalis­ten wer­ten die­sen Aspekt als die größte Her­ausforde­rung für ihre Arbeit in den nächs­ten zwei Jah­ren.

 

Die Ergeb­nisse der Befragung finden Sie hier zum Download.