Studie: Schwachstellen im mittelständischen Krisenmanagement

Viele Unter­neh­men haben bereits Erfahrun­gen mit Kri­sen und auch die Sorge vor potenzi­el­len künf­tigen Kri­sen ist im Mit­tel­stand ver­brei­tet. Das belegt eine aktuelle Studie der Hoch­schule RheinMain, für die 871 mit­tel­ständi­sche Unter­neh­men zu Unter­neh­mens­kri­sen, Krisen­ma­nage­ment und Krisen­präven­ti­ons­st­rategien befragt wur­den. Dem­nach sind bereits zwei Drit­tel der deut­schen, mit­tel­ständi­schen Unter­neh­men mit Kri­sen kon­fron­tiert wor­den. Bei mehr als jedem zwei­ten Unter­neh­men (55 Pro­zent) seien die Kri­sen auf Qualitätsmängel zurückzu­füh­ren. Die nega­tiven Folgen waren haupt­säch­lich finanzi­el­ler Art, schreibt das PR Journal in einem Bericht zur Studie. Krisen­u­n­erfah­rene Unter­neh­men fürch­ten sich hinge­gen am meis­ten vor Cyber­crime (70 Pro­zent). Das Über­ra­schende: Weit über ein Drit­tel der Befrag­ten ver­fügt bislang noch über keine aus­ge­arbei­tete Kri­sen­kom­mu­nika­ti­ons­st­rategie. Nur knapp jedes zweite Unter­neh­men kann im Ernstfall auf einen fes­ten Kri­sen­stab zurückgreifen.