Studie: Wie Sie Falschmeldungen auf Twitter begegnen können

Wenn sich Gerüchte oder Falsch­meldun­gen über soziale Netz­werke ver­brei­ten, sind ­sie nur sehr schwer zu kontrollie­ren und einzu­fan­gen. Dass Kri­sen-PR hier effek­tiv hel­fen kann, belegt eine Studie der Uni­ver­sity of Washing­ton (Seat­tle).

Die Wis­senschaftler haben u.a. den Ver­lauf von zwei kon­kre­ten Kri­sen rekon­stru­iert, die auf Gerüchte zurückfüh­ren sind, die über Twit­ter ver­brei­tet wor­den sind: die ver­meint­li­che Entführung eines Flug­zeugs der Air­line WestJet im Januar 2015 und die Falsch­meldung, dass die aus­trali­sche Polizei das mus­limi­sche Vier­tel Lakemba in Zusammen­hang mit einer Geisel­nahme durch­sucht habe. Die für Kri­sen-PR relevante Quint­es­senz lau­tet: Demen­tis kön­nen auf Twit­ter durch­aus gehört wer­den und die Dynamik einer sol­chen Online­krise ent­schei­dend ver­än­dern. Wich­tig ist vor allem eine zeit­nahe Reak­tion. Ins­be­sondere Tweets von offizi­el­len Kanälen, wie Behör­den oder auch Firmen, wer­den wahrgenommen. Für Unter­neh­men heißt das: Sie müs­sen sich mög­lichst präven­tiv über­le­gen, wie sie reputa­ti­ons­schädigenden Gerüch­ten im Social Web begeg­nen wol­len. Ein beste­hender, aktiv bespiel­ter Twit­ter Acco­unt kann dann Gold wert sein.

 

Die Studie finden Sie unter folgendem Link.
Auch Spie­gel online berich­tet über diese Unter­su­chung.