Süddeutsche Zeitung: Warum Kommunikationsberater gerade in Krisen gebraucht werden

06. Oktober 2016 Wann eine externe Kom­mu­nika­ti­ons­be­r­a­tung unbedingt nützlich sein kann,
erläu­tert der Chef­re­dak­teur des Fach­blat­tes PR Report, Daniel Neuen, in einem Interview mit der Süd­detuschen Zei­tung.  Als PR-Experte, der seit Jah­ren die Kom­mu­nika­ti­ons­bran­che studiert, sieht er einen Nut­zen der exter­nen Hilfe gerade in Sonder­si­tua­tio­nen, wie Firmenüber­nah­men oder Kri­sen. „Externe Ber­a­ter haben Erfahrung in Aus­nah­me­si­tua­tio­nen, ken­nen Fallstri­cke, etwa wenn es um Börsen­re­geln geht und kön­nen abschät­zen, was wie ankommt in der Öffent­lichkeit.“

„Wer nicht dau­er­haft nur einer Posi­tion ver­pflich­tet ist, muss moralisch wohl eher fle­xi­bler sein, das kann man kri­ti­sie­ren“, sagt Neuen. „Anderer­seits: Ein Jurist arbei­tet auch nicht anders.“ Neuen meint, dass einem Unter­neh­men ein inter­nes Sparring mit einem guten PR-Ber­a­ter sel­ten schadet. „Externe kön­nen mit­un­ter freier spre­chen, auch bei viel­leicht heik­len Din­gen. Da spie­len man­che Unter­neh­men gerne über Bande.“