Unternehmenskrise im Internet: Darksites & Co.

2. April 2014. Seit Anfang Januar Mich­ael Schu­ma­cher nach einem Skiunfall im künst­li­chen Koma liegt, besteht die Home­page des ehema­ligen Formel 1-Fah­rers nur noch aus einer Seite mit einigen Sät­zen des Dankes an die Fans. Statt bun­ten Far­ben domi­nie­ren zurückgenommene Braun- und Gelb­töne. Die bunte Welt der Formel 1 mit ihren Wer­be­aufklebern und Fah­nen, den Kommerz mit Müt­zen, Shirts und Tas­sen sucht man unter www.mich­ael-schu­ma­cher.de ver­gebens. Die soge­nannte DAR­K­SITE ist alles, was zu sehen ist – und es ist davon aus­zuge­hen, dass dies auch noch so bleibt, bis sich Schu­ma­chers Zustand bes­sert.

 

Im Fall einer Krise ist die DAR­K­SITE das letzte Mit­tel der Wahl. Denn egal, ob man in München, London oder Los Ange­les eine Inter­net-Adresse ein­gibt, das Ergeb­nis bleibt meist gleich: Es erscheint die DAR­K­SITE, die ver­bergen soll, was sonst an dieser Stelle zu sehen ist. Sie ist die letzte Eska­la­ti­ons­stufe, die Ultima Ratio inner­halb der ver­schiede­nen Mög­lichkei­ten, wie im Krisen­fall mit der eige­nen Inter­net­prä­senz umgegan­gen wer­den sollte – denn alle Inhalte, Rub­riken etc. sind für die Nutzer nicht mehr greifbar.

 

Wel­che wei­te­ren Mit­tel es für Unter­neh­men gibt, Informa­tio­nen in Krisen­zei­ten auf der eige­nen Home­page zu prä­sen­tie­ren, lesen Sie hier.