01.06.2011 – Klarheit und Wahrheit? Strategien im Umgang mit dem Onlinepranger

„Klarheit und Wahrheit“ will eine von der Bundes­regierung finanzierte und von den Ver­brau­cher­zen­trale Hes­sen betriebene Inter­net­seite kri­ti­schen Ver­brau­chern künf­tig bie­ten. Kein Pran­ger soll die Seite sein, ver­spre­chen die Betreiber, wohl aber ein Forum, das den „Graubereich zwi­schen Rechtsver­stoß und Täuschung“ kri­tisch unter die Lupe neh­men will. Dieser „Graubereich“ wird frei­lich inzwi­schen maßgeblich geprägt von Ver­brau­cher­schützern und Nicht­regierungs­or­ga­ni­sa­tio­nen, denen gel­tendes Recht oft ein­fach nicht weit genug geht. Das Gesetz ist das eine, die Moral das andere – und letztere bean­spru­chen die Ver­brau­cher­schützer als selbst berufene Anwälte der Kon­sumen­ten aus­schließlich für sich. Eine faire Behand­lung, so muss man ver­mu­ten, kann die Lebens­mit­tel­indus­trie von „Lebens­mit­tel­klarheit.de“ nicht erwar­ten. Wie also umge­hen mit der Her­ausforde­rung „Klarheit.de“?

Wei­terle­sen

13.05.2011 – Symposium Feines Essen + Trinken

Die Lebens­mit­tel­indus­trie steht zuneh­mend unter Druck: Die Skandali­sierung in den Medien und die Kampagnen selbst­er­nann­ter Ver­brau­cher­schützer neh­men zu, das von der Poli­tik geplante Inter­netpor­tal „Klarheit und Wahrheit“ sorgt für Ver­un­si­cherung. Vor diesem Hin­ter­grund fand vom 5. bis 6. Mai 2011 in München das 21. “Sym­posium Fei­nes Essen + Trinken” unter dem Leitthema „Lust oder Frust beim Ein­kauf – Der span­nende Wettlauf um loyale Kunden“ statt. Wei­terle­sen