„Es geht um Hochrisiko-Kommunikation“: Interview mit Frank Schroedter in der Lebensmittel-Zeitung

LZ_Frank SchroedterDie Lebens­mit­telzei­tung (Aus­gabe vom 6. Oktober 2017) hat Frank Schro­ed­ter, Vor­stand der Engel & Zimmermann AG, zum Thema Erpressung von Lebens­mit­telher­stel­lern interviewt. Anlass war der inzwi­schen festgenommene, mut­maßli­che Erpres­ser, der gedroht hatte, bundes­weit bis zu 20 ver­gif­tete Pro­dukte in Umlauf zu brin­gen. Schro­ed­ter rät  „Lebens­mit­tel­un­ter­neh­men zu größ­ter Vor­sicht in Erpressungsfäl­len“. Denn für die Marke droht unmit­telba­rer Schaden, wenn die Ange­le­gen­heit erst einmal öffent­lich ist.

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Studie: Schwachstellen im mittelständischen Krisenmanagement

Viele Unter­neh­men haben bereits Erfahrun­gen mit Kri­sen und auch die Sorge vor potenzi­el­len künf­tigen Kri­sen ist im Mit­tel­stand ver­brei­tet. Das belegt eine aktuelle Studie der Hoch­schule RheinMain, für die 871 mit­tel­ständi­sche Unter­neh­men zu Unter­neh­mens­kri­sen, Krisen­ma­nage­ment und Krisen­präven­ti­ons­st­rategien befragt wur­den. Dem­nach sind bereits zwei Drit­tel der deut­schen, mit­tel­ständi­schen Unter­neh­men mit Kri­sen kon­fron­tiert wor­den. Bei mehr als jedem zwei­ten Unter­neh­men (55 Pro­zent) seien die Kri­sen auf Qualitätsmängel zurückzu­füh­ren. Die nega­tiven Folgen waren haupt­säch­lich finanzi­el­ler Art, schreibt das PR Journal in einem Bericht zur Studie. Krisen­u­n­erfah­rene Unter­neh­men fürch­ten sich hinge­gen am meis­ten vor Cyber­crime (70 Pro­zent). Das Über­ra­schende: Weit über ein Drit­tel der Befrag­ten ver­fügt bislang noch über keine aus­ge­arbei­tete Kri­sen­kom­mu­nika­ti­ons­st­rategie. Nur knapp jedes zweite Unter­neh­men kann im Ernstfall auf einen fes­ten Kri­sen­stab zurückgreifen.

„Wie Kommunikation gut gelingt“: Gastbeitrag von Sybille Geitel zu Produktrückrufen und Krisen-PR im Fachmagazin QM

QM2Bei Kri­sen in der Lebens­mit­telbran­che spie­len Pro­dukt­rück­rufe eine zen­trale Rolle. Auch wenn Medien öffent­li­che Rück­rufe mit­tlerweile eher routi­niert ver­melden, sind sie für das Image der betroffe­nen Unter­neh­men eine ernst zu neh­mende Gefahr. Nicht nur die Öffent­lichkeit, auch die Ver­brau­cher bewer­ten Rück­ruf­ak­tio­nen sehr kri­tisch. Check­lis­ten, an denen sich Unter­neh­men im Krisen­fall ent­lang arbei­ten, gibt es zuhauf. Aber wie sieht es mit „wei­chen“ Fak­to­ren und kom­mu­nika­tiven Fallstri­cken aus? Im Fach­magazin für Qualitätsma­nage­ment QM zeigt Sybille Gei­tel anhand von 10 Tipps wie sich Unter­neh­men rüs­ten kön­nen. Sie ent­stammen der Erfahrung aus der Arbeit mit Kri­sen­stä­ben und kön­nen im Ernstfall ent­schei­dend sein. Die zen­trale Regel: Keine Krise ist wie die andere, und das gilt auch für Rück­rufe.

„Wegducken ist keine Lösung“: Frank Schroedter in der Allgemeinen Bäcker Zeitung über Produktrückrufe

kriseIn der Regel ist ein Pro­dukt­rück­ruf für Unter­neh­men mit hohem Auf­wand, Kos­ten und einem Image­schaden ver­bunden. Bei einer kla­ren Gesundheits­gefähr­dung nicht zu reagie­ren, kann den Schaden jedoch deut­lich erhö­hen. Wor­auf es im Ernstfall ankommt, dar­über hat die Allgemeine Bäcker Zei­tung unter ande­rem mit Frank Schro­ed­ter, Vor­stand Engel & Zimmermann AG, gespro­chen.

Wei­terle­sen

„Höchstens zwei Prozent der Daten lassen sich vor der NSA schützen“

CT-Oelmaier_5_SWFlorian Oelmaier ist Lei­ter Cyber-Sicher­heit und Com­pu­ter­kriminalität bei der Unter­neh­mensbe­r­a­tung für SIcher­heits­dienstleis­tun­gen Cor­po­rate Trust. Federfüh­rend hat er den „NSA-Report“ erstellt, eine sys­tema­ti­sche Analyse der Snowden-Dokumente zum Schutz der deut­schen Wirt­schaft. Im Interview mit dem Kri­sen-Newsroom spricht er über die von deut­schen Unter­neh­men oft drama­ti­sche unterschätzte Indus­trie­spio­nage und wie sie sich davor schüt­zen.

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