Produktschutz-Versicherungen: Zuschüsse für Krisenprävention

Eine hohe Qualitäts­ori­en­tierung ist für die deut­sche Lebens­mit­tel­indus­trie selbstver­ständlich. Dennoch ist kein Her­stel­ler davor gefeit, irgendwann ein ver­unr­einig­tes Pro­dukt zurück­ru­fen zu müs­sen – mit gravierenden Folgen. Die Öffent­lichkeit ist teils ver­un­si­chert, teils ver­ärgert, der Handel ver­langt eine Stel­lung­nahme, die Medien berich­ten mit großen Buch­sta­ben über das ver­meint­li­che Qualitäts­pro­blem. Das betroffene Unter­neh­men ist in kürzes­ter Zeit gleich an zwei Fron­ten in die Defensive gedrängt. Zum einen müs­sen die unmit­telba­ren und eigent­li­chen Kos­ten für den Rück­ruf getra­gen, zum ande­ren müs­sen Maß­nah­men initi­iert wer­den, damit Handel und Endver­brau­cher der beschädig­ten Marke so schnell wie mög­lich wieder neues Ver­trauen schenken.

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Die Welt: Frank Schroedter zum Krisenmanagement von Ferrero

25. November 2016. Der Vor­wurf wiegt schwer: Rumä­ni­sche Kinder sol­len laut Medi­en­be­rich­ten das Spielzeug in Über­ra­schungseier ein­pa­cken. Über die Kri­sen-PR von Fer­rero hat die „Welt“ (Aus­gabe vom 25.11.) u.a. mit Frank Schro­ed­ter, Vor­stand Engel & Zimmermann AG, gespro­chen.

 

Als Greenpeace dem Kon­zern im Som­mer 2016  vor­geworfen hatte, Kinder­arbeit bei der Hasel­nuss- und Kakao-Ernte für den Brot­auf­strich Nutella zuzulas­sen, hatte Ferr­rero keine aktive Kri­sen­kom­mu­nika­tion betrie­ben. Dass der Kon­zern abermals so ver­schlos­sen agiere, ist für Schro­ed­ter nicht nach­voll­ziehbar. „In der heu­tigen Digi­talge­sellschaft muss man schnell reagie­ren und auf jegli­che Art von Krise vor­be­rei­tet sein“, zitiert ihn die „Welt“.

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Studie: Krisenkompetenz von Pressestellen deutlich verbesserungswürdig

24. November 2016. Die Kri­sen­kom­mu­nika­tion von Pres­se­ab­tei­lun­gen ist deut­lich ver­be­s­serungswürdig. Zu diesem Ergeb­nis kommt eine Befragung öster­rei­chi­scher Journalis­ten von APA-OTS und dem Marktfor­schungs­in­sti­tut Mei­nungs­raum. Lediglich neun Pro­zent der Befrag­ten äußer­ten sich dem­nach über die Kri­sen­kom­pe­tenz der PR-Abtei­lun­gen sehr zufrieden, wäh­rend 54 Pro­zent erklär­ten, eher bzw. gar nicht zufrieden zu seien. In keinem ande­rem Bereich sehen die Studi­en­teil­neh­mer mehr Ver­be­s­serungsbe­darf als bei der Qualität aktiver Kri­sen­kom­mu­nika­tion.

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Süddeutsche Zeitung: Warum Kommunikationsberater gerade in Krisen gebraucht werden

06. Oktober 2016 Wann eine externe Kom­mu­nika­ti­ons­be­r­a­tung unbedingt nützlich sein kann,
erläu­tert der Chef­re­dak­teur des Fach­blat­tes PR Report, Daniel Neuen, in einem Interview mit der Süd­detuschen Zei­tung.  Als PR-Experte, der seit Jah­ren die Kom­mu­nika­ti­ons­bran­che studiert, sieht er einen Nut­zen der exter­nen Hilfe gerade in Sonder­si­tua­tio­nen, wie Firmenüber­nah­men oder Kri­sen. „Externe Ber­a­ter haben Erfahrung in Aus­nah­me­si­tua­tio­nen, ken­nen Fallstri­cke, etwa wenn es um Börsen­re­geln geht und kön­nen abschät­zen, was wie ankommt in der Öffent­lichkeit.“ Wei­terle­sen

Coaching Day: Compliance und Krisenkommunikation

01. Sep­tember 2016 Für den Bundes­ver­band der Comp­liance Manager (BCM) ver­anstal­tet Engel & Zimmermann am Frei­tag, 14. Oktober, einen Coa­ching Day zum Thema „Comp­liance und Kri­sen­kom­mu­nika­tion“. Das Semi­nar findet von 9 bis 14 Uhr in den Agen­turräumen in Gauting bei München statt. Sybille Gei­tel, Vor­stand der Engel & Zimmermann AG, und Senior-Ber­a­ter Dr. Mat­thias Glötzner ver­mit­teln den Teil­nehmern ein Bewusst­sein für die kom­mu­nika­tive Seite von Comp­liance-Kri­sen. Sie kön­nen sich infolge des Kurz-Seminars im Krisen­fall bes­ser mit den PR-Ver­antwort­li­chen abstimmen, weil sie sich der grund­le­genden Gesetzmäßigkei­ten und Erforder­nisse gewahr sind, die aus PR-Sicht beste­hen.

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