Cyberrisiken im Mittelstand

Cyber­at­ta­cken und Cyber­kriminalität sind bei deut­schen Unter­nehmern lei­der häufig All­tag. Oft wird diese Gefahr noch unterschätzt, obwohl die Aus­wirkun­gen und der ver­ur­sachte Schaden groß sind. Eine Umfrage unter Ent­schei­dern aus 300 klei­nen und mit­tle­ren Unter­neh­men kommt zu dem Ergeb­nis, dass rund 24 Pro­zent der Betriebe bereits Opfer von Cyber­an­g­riffen wur­den, fünf Pro­zent sogar mehr­fach. Bei 59 Pro­zent der betroffe­nen Unter­neh­men hat­ten die Angriffe Aus­wirkun­gen auf den Betriebs­ab­lauf. Generell schät­zen 72 Pro­zent der Befrag­ten die Gefahr von Cyber­kriminalität für den deut­schen Mit­tel­stand als hoch oder sehr hoch ein. Auch die Häufigkeit der Angriffe scheint zu zuneh­men. Die Bandbreite reicht hierbei von der Wirt­schafts­spio­nage mit dem Ziel Betriebs­ge­heim­nisse abzu­schöp­fen, über Erpressungsver­su­che durch das Ver­schlüsseln sämt­li­cher Daten bis hin zu Schad­soft­ware, die alle Daten eines Betrie­bes zu zer­stören suchen.

Wei­te­res zum Thema Cyber­kriminalität kön­nen Sie in den zwei aus­sagekräf­tigen Studien de Gesamtver­bands der Deut­schen Ver­si­cherungs­wirt­schaft und der Wirt­schafts­prüfungs- und Ber­a­tungs­un­ter­neh­men KPMG nach­le­sen.